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Barrierefreiheit

Heute schon an morgen denken

Das sollten Sie insbesondere dann, wenn Sie gerade eine Neubaumaßnahme oder eine Renovierung Ihrer Wohnung oder Hauses planen. Denn wenn Sie schon viel Geld investieren, sollten Sie sich ein Wohnumfeld schaffen, dass nicht nur heute, sondern auch noch morgen Ihren Bedürfnissen entspricht. Wir denken dabei an ein Wohnen ohne Barrieren und Stolperfallen, dass Ihnen heute und in Zukunft viel Komfort und Nutzerfreundlichkeit bietet, damit Sie auch im Alter noch selbstständig und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Tätigkeiten, die heute noch locker von uns ausgeführt werden können, können in ein paar Jahren vielleicht schon mit erheblichen Anstrengungen verbunden sein. Barrierefreie Wohnungen und Häuser ermöglichen Ihnen hingegen Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter, ohne dass Sie ständig auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt, sich ein Zuhause zu schaffen, das nicht nur jede Menge Bequemlichkeiten bietet, sondern auch ein designorientiertes Ambiente.

Besonders im Bad ist eine selbstständige und uneingeschränkte Nutzungsmöglichkeit von großem Wert. Erschwert durch das Medium Wasser und der damit verbundenen Rutschgefahr ist gerade hier die Selbstständigkeit von der besonders sorgfältigen Planung abhängig.

Häufig müssen diese sich im Bad ergebenen Funktionsminderungen durch eine entsprechende Ausstattung ausgeglichen werden. Eine individuelle Abstimmung mit dem Benutzer ist besonders im Zusammenhang mit haltetechnischen Hilfsmitteln äußerst sinnvoll.

Mögliche Maßnahmen

WC
Die Bewegungsfläche um das WC herum muss ausreichend sein (für Rollstuhlfahrer links und rechts neben dem WC mind. 95 cm breit und 70 cm tief). Optimale Höhenausrichtung des WC, evtl. sogar seitenverstellbar (Sitzerhöhung, Austausch gegen ein höheres Modell, höhenverstellbares System), um ein sicheres und bequemes Aufstehen zu ermöglichen.

Badewanne
Einstiegshilfen durch Halte- und Stützgriffe, Badewanne mit Tür oder Wannenliftsystem und selbst ein Badebrett als Sitzgelegenheit können helfen, die Beine sicher und bequem über den Wannenrand zu heben.

Dusche
Ideal ist die bodengleiche Dusche mit dem Ablauf im Boden, so dass die Dusche ohne Schwelle betreten oder befahren werden kann. Stufenlos begehbare Duschen sind auch für junge Menschen wesentlich komfortabler als Duschtassen mit hochgezogenem Rand. Duschhocker, -Klappsitze oder Einhängesitze erhöhen den Komfort im Bedarfsfall zusätzlich. Auch bei den Duschabtrennungen ist auf einen barrierefreien Eingang zu achten.

Waschtisch
Insbesondere für Rollstuhlfahrer ist ein flacher, unterfahrbarer Waschtisch unverzichtbar. Der Siphon ist als Unterputz oder Flachaufputz-Siphon vorzusehen und dessen Höhe dem Belang des Nutzers anzupassen. Die Bedienungsvorrichtungen sollten aus einer Einhebelmischbatterie und schwenkbarem Auslauf bestehen. Die Wasserauslauftemperatur darf max. 45 °C betragen. Eine Ablagefläche sollte gefahrlos erreichbar sein.

Tür zum Sanitärbereich
Die Türöffnung muss ggf. von einem Rollstuhl durchfahrbar sein und sich nach außen öffnen. Eine Tür, die nach außen aufgeht, lässt sich auch dann öffnen, wenn sie durch den Badbenutzer blockiert wird, z.B. nach einem Schwächeanfall.

Spiegel
Ein Spiegel über dem Waschtisch sollte so angeordnet werden, dass er die Einsicht sowohl aus der Steh- als auch aus der Sitzposition ermöglicht (z.B. als Kippspiegel).

Ausstattung und Ausrüstungselemente
wie Haltegriffe, Winkelgriffe, Handlauf-Kombinationen, Ablageschale, Gehhilfenhalter, Wandstützgriffe, Stützklappgriffe, Boden-Wandstützgriff, etc. müssen kontrastreich ausgeführt werden.

Möchten Sie sich individuell beraten lassen? Dann nehmen Sie doch Kontakt zu uns auf.